"Das Alte Forstamt im Teutoburger Wald"

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Alten Forstamtes im Teutoburger Wald. Hier finden Sie Infos zur Geschichte des Hauses, zu seiner Lage am Wald, Wiesen und im Tal der schönen Durbeke.
Das Alte Forstamt im Teutoburger Wald liegt nach Süden orientiert, windsicher und idyllisch mitten im Durbeketal, umgeben von einem grossen Bauerngarten, Bäumen, Feldern und dem Teutoburger Wald direkt an Wanderwegen wie z.B. dem Viaduktwanderweg, dem Eggeweg, dem Paderborner Panoramaweg... Die lange Geschichte des denkmalgeschützten Hauses (ursprünglich "Haus Durbeke" genannt) ist eng mit dem umgebenden Wald & dem dahinter liegenden Arboretum (Lehrwald) verbunden. Das Alte Forstamt im Teutoburger Wald blickt auf wirklich lange Geschichte zurück.
Bereits im Mittelalter, um 11.00 Uhr befand sich hier eine "Domäne" die an gleicher Stelle direkt an der Durbeke gelegen war und es gab ausserdem eine kleine Siedlung die "Sellinghausen" geheissen hat. Diese Siedlung wird namentlich in einer Urkunde des Klosters Hardehausen genannt. In diesem Dokument werden auch die Bewohner von Sellinghausen namentlich erwähnt und die Produkte, die Sie als "Zehnten" an das Kloster Corvey  abgeben müssen. Interessanterweise handelt es sich um Abgaben wie Hafer, Honig, Pech sowie Schafe und Lämmer. Zwar gibt es heute keinen Kohlenmeiler zur Erzeugung von "Holzkohle und Pech" mehr in unserer Gegend, aber einer der Nachbarn hält Bienen, wir halten Schafe und Lämmer und Korn wird in der Gegend auch noch geerntet. So hat sich die Tradition im Tal der Durbeke erhalten!
In jüngerer Zeit wurde das Haus Durbeke, welches in Karten zunächst stets als "Domäne" bezeichnet, dann später als preussische Oberförsterei  und zuletzt vor dem Verkauf an uns als staatliches Forstamt genutzt. In preussischer Zeit wurde das ursprünglich einstöckige Steinhaus, das  aus dem 16.00 Jahrhundert stammt um eine wunderschöne (Fachwerk-) Etage inkl. Balkon ergänzt.
Die Oberförsterei hatte die Aufgabe, durch die Anwesenheit von preussischen Forstbeamten des Oberförsters und seiner direkt nebenan wohnenden Kollegen - den damals in unseren Wäldern üblichen "Waldfrevel" zu unterbinden. Als Waldfrevel bezeichnete man die damals noch recht verbreitete Wilderei und das wilde Hüten von Kühen und Schweinen auf den Waldflächen. Auch das ungenehmigte Fällen von Bäumen war ein Waldfrevel und sollte durch die Anwesenheit der preussischen Forstmeister und Ihrer Mitarbeiter verhindert werden.
Das historische und denkmalgeschützte Fachwerkhaus, das "Alte Forstamt", wie es sich heute darstellt, ist 180 Jahre alt. Früher wurde das Haus als "Oberförsterei Forst Altenbeken" bezeichnet. In den 180 Jahren seines Bestehens haben hier 13 Forstmeister und Ihre Familien gelebt und gearbeitet.
Der grosse Bauerngarten, die Landwirtschaft und der Haushalt waren meist in der Obhut der "Frau Forstmeister". "Frau Forstmeister" managte Familie, Haus und Hof und Angestellte und war, wie man sich vorstellen kann, bestens ausgelastet.
Wir hatten die Ehre noch zwei dieser Forstmeistersfrauen und Ihre Familien die im Alten Forstamt gewohnt haben, kennenzulernen. Die Familie des Landforstmeisters Wernher Wiemer und auch die Familie des Forstmeisters Bernhard Havestadt. Familie Wiemer hat das Alte Forstamt im Teutoburger Wald bis zum Sommer 1977 bewohnt. Damals wurde das Haus von uns ersteigert und Wiemers erwarben das Haus gegenüber. Familie Wiemer  hat uns noch vieles aus Ihrem Leben und den Geschehnissen auf dem Alten Forstamt zu Ihrer Zeit berichtet. Frau Wiemer war eine sehr begeisterte und kompetente Gärtnerin und Sie hat manche interessante Pflanze im Garten angepflanzt. Von Ihr haben wir auch noch viel über das Leben auf dem Alten Forstamt erfahren.

Auch Frau Havestadt konnte uns noch vieles Interessante über die "Gute Alte Zeit auf dem Forstamt" besonders zur Kriegszeit und danach erzählen und dankenswerterweise hat Sie uns auch einige Ihrer Fotos in Kopie überlassen. Im Krieg waren einige evakuierte Personen und Freunde des Hauses die Hab und Gut verloren hatten, auf dem Grundstück und in den Wohnungen untergebracht. Bewohnt wurden die die Kutscherkammer -diese von einem Flüchtling bewohnt  - der noch viele Jahre mit seinem Pferd auf dem Hof lebte und in der Landwirtschaft half und später dann als Chauffeur für den Landforstmeister Havestadt arbeitete. die beiden Försterwohnugen, das heutige Arbeitszimmer, wo seinerzeit der Onkel der Familie wohnte, weitere Zimmer im Haus wurde von zwei Familien (mit insgesamt 17 Personen) bewohnt. Zeitweise wohnten zu dieser Zeit auf dem Alten Forstamt mehr als 30 Personen.
Obwohl es bestimmt nicht einfach war, mit so vielen Personen zusammen zu leben und diese zu verköstigen, so war es doch eine Selbstverständlichkeit für alle, dass Sie mit anpackten und halfen und so die beengte Sitatuation erträglich machten. Frau Havestadt war eine sehr sympathische und patente Person und man kann sich gut vorstellen, wie  trotz aller Probleme alles seinen geregelten Gang auf dem Alten Forstamt (in Haus, Hof und Garten) ging,  unter Ihrer Obhut. Sie hat dafür gesorgt, dass alle Ihre Gäste gut ernährt wurden und das war bestimmt auch nicht immer einfach. Einige Ihrer Rezepte hat Sie uns hinterlassen und bei Gelegenheit werden wir diesen "Schatz" auch einmal sichten.
Ihr Ehemann, Forstmeister Bernhard Havestadt war sehr an Ornithologie interessiert und hat die Vogelwelt der Region über Jahrzehnte genau beobachtet und dokumentiert.
Landforstmeister Wernher Wiemer pflegte sein Revier auf dem Pferderücken zu durchstreifen. Auch die 4 Töchter der Familie waren begeisterte Pferdefreunde. Zur Zeit der Familie Wiemer wurden Pferde im Kuhstall bzw. im Schafstall gehalten und auch wir hatten in der Anfangszeit noch bis zu 3 Pferde dort eingestellt. Unter Landforstmeister Wernher Wiemer fanden viele Jagden statt und die letzte haben wir zu unserer Anfangszeit noch erlebt..da fanden sich die Jäger bei Hörnerklang ein, es gab eine Einweisung dann gings in Feld und Flur und nach der Jagd versammelte man sich auf dem Hof zum Umtrunk und zur Suppe und wartete auf das Wild, das von dann von den "Helfern" aus dem Wald geholt wurde. Die "Strecke" wurde dann auf einem Bett von Tannenzweigen vor der Mauer im Hofgarten ausgelegt. Die "Strecke" war in den 70zigern wirklich beachtlich und es ging sehr zünftig zu. Mancher freche Spruch wurde geklopft, manche Anekdote von dieser und anderen Jagden erzählt und die Stimmung unter den Jagdgästen war gut. Man kann sich unschwer vorstellen wie es zur Preussischen Zeit hier zuging..das Badezimmer befand sich damals in einen anderen Gebäude auf dem Hof und die Mägde hatten wirklich zu tun, das heisse Wasser aus der Küche in die Badestube zu schleppen. Danach versammelten sich dann die Jagdteilnehmer im Haus und verbrachten frohe Stunden im Kreis der Freunde.
Familie Havestadt hielt ebenfalls Pferde* (*auch einige der seltenen Senner-Pferde wurden hier zeitweise gehalten) einige Kühe (diese Kühe wurden von der Familie Havestadt als "Butterhirsche" bezeichnet), es gab stets Gänse (die über einen kleinen Tümpel und einen eigenen Bereich auf der Weide verfügten, einen Pfau*(der in der Kriegszeit von marodierenden Personen geschlachtet und gebraten wurde, sehr zur Betrübnis von Familie Havestadt, die obligatorischen Hühner (die es auch heute noch hier gibt) und natürlich gab es, wie es sich in einem Forstamt gehört stets einige Hunde im Haus. Havestadts hielten einen Jagdhund und einen Dackel.
Frau Havestadt war bekannt für Ihren schönen Garten und das herrliche Gemüse. Das überschüssige Gemüse brachte sie mit dem Fahrrad auf den Markt in Paderborn, wo sie es verkaufte. Sie war gelernte Hauswirtschaftsmeisterin und hatte einen grossen Haushalt mit mehreren Angestellten und angehenden Hauswirtschaftlerinnen (Auszubildenden) zu führen. Es gab stets Gäste im Haus, viele Freunde der Familie die zu Besuch kamen, im Herbst und Winter waren es dann Jagdgäste. Im Sommer waren häufig Freunde und Familie aus der Stadt die hier den Sommer (Sommerfrische) hier verbrachten. Sie hat uns vor Ihrem Tod noch vieles vom Leben der Forstmeister auf dem Alten Forstamt im Teutoburger Wald erzählt. Auch einen Teil Ihrer Korrespondenz hat Sie uns zum Kopieren überlassen.
Die Forstmeister hegten die alten Bäume der Umgebung und den umliegenden Wald und das Wild und schufen somit eine wunderschöne Umgebung .*(mehr dazu unter "Historie"). Die historischen Gebäude des Alten Forstamtes liegen inmitten einer romantischen Umgebung mitten im Tal der Durbeke in der Region Teutoburger Wald/Eggegebirge.  Das Haus ist umgeben von Wald, grünen Wiesen, weiteren Forsthäusern und sanften Hügeln und Wiesen auf denen Schafe, Lämmer und Kühe weiden. Auch eine Hühnerschar komplettiert das Idyll und natürlich die Hausgänse Agatha und Emma. Hunde gibt es ebenfalls noch reichlich hier in der Gegend!
In der schönen Landschaft kommt man zur Ruhe, entspannt vom Stress des Alltags, man geniesst die Umgebung, schnuppert den Duft der Rosen aus dem Garten, lauscht den vielen Stimmen der Vögel aus dem Wald,  hört das Krähen des Hahns und manchmal erklingt von Ferne das Meckern eines Schafes auf der Weide.
Auf dem Grundstück des Alten Forstamtes gibt es zwei Ferienwohnungen, Hofgarten mit 85 qm2 mit Platz für bis zu fünf Personen und die etwas kleinere Fewo Wald-Blick mit 65qm2 Grösse und Platz für bis zu vier Personen. (Weitere Infos zu den Ferienwohnungen finden Sie unter: Ausstattung der Fewos**)

Unsere Region - der Teutoburger Wald bietet seinen Besuchern mehr als 2000 km  gepflegte und gut ausgeschilderte Wanderwege. Hier ist es zu jeder Jahreszeit schön, im Winter sind die hügeligen, schneebedeckten Landschaften und die Kontraste in Wald und Feld besonders reizvoll, im Sommer ist die Natur von den zahlreichen Grüntönen der vielen verschiedenen Bäume und Gräser und Pflanzen in Wald und Flur geprägt und im Herbst zeigt sich der Wald in allen Farben.
Im Herbst und Winter bieten sich Wanderungen durch den romantischen Wald und das einzigartige langgestreckte Tal der Durbeke oder der Dune bei Neuenbeken mit dem kleinen Viadukt oder eine Wanderung durch die geologisch interessante  Steinbeke bei Bad Lippspringe. Auch ein Besuch in einer der schönen Fachwerkstädte der Umgebung (Detmold, Höxter, Lemgo..) ist lohenswert. In diesen romantischen Städtchen mit langer Geschichte kann man viel  über die wechselvolle Geschichte der Region erfahren oder man relaxt bei einen einen gemütlichen Gang über den Wochenmarkt oder einen Bummel durch die Stadt. Viele reizende kleine Läden (wenige Ladenketten) warten auf den Gast der sich überraschen lassen möchte vom Ihrem individuellem Angebot.
Der Teutoburger Wald bietet sich an für ausgedehnte Wanderungen auf weichen Wegen mit herrlichem Weitblick über die idyllische, ursprüngliche Landschaft. Von Aussichtspunkten, wie der Iburg bei Bad Driburg oder dem Velmerstod-Turm bei Kempen-Veldrom geniesst man eine einziartige Übersicht über die Landschaft.
Die vielseitigen Landschaftsformen, die aus Bergen, Tälern, Hügeln, Flussauen, Hecken, Garten und Parks, Mooren und weite Flächen bestehen...prägen die  Mittelgebirgsregion des Teutoburger Waldes. So erlebt man auf wenigen Kilometern die sanften grünen Hügellandschaften im Eggevorland, dann folgen die mystischen Felsformationen der sagenumwobenen, uralten Externsteine und diese wechseln sich ab mit dichten, grünen Wäldern des Teutoburger Waldes.
Naturverbundene Menschen finden hier bei uns Ihr Paradies - zum einen befindet man sich inmitten einer wunderschönen Gegend und dann  hat man Anteil am Leben auf dem Lande wie zu Alter Zeit, denn auf dem Alten Forstamt lebt man mit sanften Tieren, wie Schafen und Hühnern, Tauben, Gänsen, (Agatha und Emma),  Hund und Katz/en. Der gepflegte Bauerngarten mit Kräutergarten und Wiesen sowie der angrenzende Wald (der Kleine König - zu dem Namen gibt es eine schöne Gechichte, die wir Ihnen gern erzählen) tragen bei zu der einmaligen Athmosphäre dieses schönen Ortes. Betrachten Sie die Fotogalerie unter Jahreszeiten und Sie bekommen Sie einen Eindruck vom Haus, den Tieren und dem Garten.
Aus aktuellem Anlass sind wir leider abermals gezwungen, auf das Urheberrecht an Text und Bild hinzuweisen. Immer wieder fühlen sich Menschen gemüssigt uns fröhlich zu kopieren. Das ist kein Kavaliersdelikt..es gibt ein Recht an Text und Bild!
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Viele unserer Gäste kommen zum Wandern zu uns,  denn die wichtigsten  Wanderwege des Teutoburger Waldes und des Eggegebirges verlaufen direkt an unserem Haus. Unsere wandernden Gäste geniessen die wunderschönen, weichen Wege auf den Höhenzügen von Eggegebirge und Teuto mit herrlichen Ausblicken auf die Täler rechts und links des Weges. Vom Velmerstodturm in Kempen aus, überblickt man die Szenerie des Teutos und der Senne..
Man schaut auf romatische, sanft geschwungene Landschaften mit kleinen Dörfern die sich um Ihre kleinen Kirchlein gruppieren, manchmal läutet die Kirchenglocke von fern, oder man hört den Wanderfalken oder eine Lärche die Ihrer Lebensfreude durch einen Schrei oder Gesang Ausdruck verleihen..
Die Landschaft ist gesäumt von sanften Tälern, grünen Hügeln, kargen Hochflächen mit herrlichem Blick auf Senne und Teutoburger Wald (in der Nähe Paderborns), grossen und kleinen Bade-Seen (z.B. Lippesee..), von Baumgruppen gesäumten klaren Bächen wie Beke oder Lippe, Wald-Urwäldern und gepflegten Heckenlandschaften, und sogar einer weltweit einzigartigen Heidelandschaft der "Senne". Die unterschiedlichen Landschaftsformen, die man so gehäuft sicherlich so in keiner anderen Region Europas vorfindet - machen den Teutoburger Wald und die Region Ostwestfalen zu etwas Einzigartigem und Schützenswerten.
Die westfälische Kulturlandschaft bietet manch schönen Anblick - auf die historischen schwarz-weissen Fachwerkhäuser mit den grünen Fensterläden und auf vielen, reich bepflanzten und liebevoll gepflegten Bauerngärten.  Auf den Weiden stehen Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde in einer grossartigen Landschaft mit wundervollen Aussichten auf blumenbunte Wiesen, mächtige Baumriesen und einem klaren Himmel und all das ist eingerahmt von sanften Hügeln die mit grossen Mischwäldern aus Buchen, Eichen und weiteren Baumarten bestanden sind. Das ist die Region des Teutoburger Waldes.
Von den sanft ansteigenden Erhebungen und Hügeln des Eggegebirges (häufig "Egge" genannt") mit beindruckenden Felswänden winden sich klare Bäche um dann in grössere Flüsse - z.B. Weser oder Lippe zu münden. In der Naturparkregion erleben Sie die ursprüngliche Natur des Teutoburger Waldes mit grossen Buchen- und Mischwaldwaldbereichen. In den geschützten Arealen finden sich viele seltene Vogelarten  z.B.- Schwarzstörche, Uhus, Kolkraben, viele Spechtarten aber auch Schmetterlinge, die Ihre Nahrung im Wald, in den Auenlandschaften und auf herrlichen Blumenwiesen suchen. In einigen Bereichen trifft man Wildschafe wie Mufflons, es gibt verschiedene Wildkatzenpopulationen, aber man kann auch mächtige Hirsche und weitere Wildtiere sehen die sich in den ausgedehnten Wäldern und den angrenzenden Wiesen tummeln.
Und auch noch heute können Sie, trotz intensiver Bewirtschaftung die riesigen, alten Eichen in den historischen Waldbereichen im Tal der Durbeke vorfinden die von den früheren, sehr auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Forstmeistern gepflanzt, gehegt und gepflegt wurden.
Naturerleben und Naturgenuss in herrlicher Landschaft:
In unserer schönen Region können Sie herrliche Sommer-, Herbst- und Wintertage in Wald- Feld- und Wiesenfluren geniessen und immer wieder in die kleinen Gasthöfe und Restaurants am Wege einkehren* (wir haben viele gute Tipps für Sie, wo man gut wandern und speisen kann!).
Unsere Ferienwohnungen Hofgarten und Wald-Blick sind ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen in die Region. Im Herbst und Winter ist die Region besonders reizvoll, das Herbstlaub der grossen Mischwälder lässt einen an den "Indian Summer" denken und im Winter ist es ganz besonders romantisch - der Schnee und die Bäume die jetzt so anders aussehen, lässt einen an ein verzaubertes Winterwunderland denken.
In unserer Region werden traditionelle Feste wie Schützenfeste oder das Liboriusfest im August in Paderborn begeistert gefeiert und man sollte sich die Zeit nehmen diese einmal zu besuchen oder auch den alle zwei Jahre stattfindenen Deutschen Käsemarkt in Nieheim lohnt es anzuschauen.
Wir versprechen Ihnen - Sie werden sich hier nicht langweilen..die Region hat sehr viel zu bieten. Wir helfen Ihnen diese Besonderheiten zu finden und stehen Ihnen mit Tipps zur Seite.
Geschichte und Kultur:
Noch heute finden sich im Teutoburger Wald viele kulturelle Schätze; wie zum Beispiel Reste mittelalterlicher Glashütten, längst erloschene Kohlenmeiler in Egge und Teuto oder steinige Hügelgräber auf der Paderborner Hochfläche die von der Geschichte unserer Vorfahren erzählen auch sehenswerte ehemalige Klösteranlagen rund um Höxter und Paderborn bieten einen interessanten Einblick in die Geschichte, historische Kirchen und Wallfahrtskapellen, Wasserschlösser und Parks, Kulturdenkmäler wie den Eisenbahnviadukt in Altenbeken oder den gräflichen Park in Bad Driburg. Und ein Ort, ein Ausflugsziel den man gesehen und erlebt haben muss - die Iburgruine bei Bad Driburg (ehem. Kloster und Sächs. Fliehburg) mit Traumblick von der der empfehlenswerten Gaststätte (Sachsenklause).
Wanderungen:
Das Mittelgebirge des Teutoburger Waldes und der "Egge" und das Vorland eignen sich für ausgedehnte Wanderungen. Wir bieten naturverbundenen Gästen mit Kind und Hund die gern Wandern und die sich für die Geschichte dieser Region interessieren, einen schönen Urlaub in unseren Ferienwohnungen (Karten und Infos vorhanden). Allein drei zertifizierte Wanderwege verlaufen in direkter Nähe des Hauses..
Bauerngarten auf dem Alten Forstamt:
Ein klar aufgeteilter Bauerngarten mit Buchsbaum, Hecken und Parzellen, wo das Gemüse und die Kräuter angepflanzt werden befindet sich am Haus.
Leben mit den Tieren
Wir leben hier auf dem Alten Alten Forstamt im Teutoburger Wald im Einklang mit der Natur und mit vielen Tieren. Das Haus ist umgeben von Wald und Wiesen und einem schönen Bauern- und Kräutergarten. Auf den Weiden stehen einige sanfte Schafe mit Ihren Lämmern. Wir halten auch einige Hühner, Tauben, Gans und Ente sowie Katz und Hund.
Touren:
Die Gäste können vom Alten Forstamt aus direkt zu Radtouren oder Wanderungen in den Teutoburger Wald starten. Wir haben für Sie viele Tipps parat und gernbegleiten wir Sie auf einer Wanderung..

Geschichte des Hauses:

Vieles, was wir heute hier vorfinden ist sehr alt..die Scheune steht warscheinlich seit mehr als 250 Jahre an diesem Platz. Dort, wo heute das Haupthaus steht,  befand sich früher eine Domäne. Das Haupthaus (Fachwerkhaus) wurde in preussischer Zeit (um 1870) um eine Etage aufgestockt, vorher stand dort auch schon ein einstöckiges Gebäude (die Wände in einem der Zimmer im Erdgeschoss haben eine Stärke von ca. 1 m, dies deutet darauf hin, dass es eigentlich Aussenwände sind).
Auf der Wiese, wo heute die Schafe weiden, lag früher das Dorf "Sellinghausen" und von Zeit zu Zeit kommen Scherben ans Tageslicht, die aus dem Mittelalter datieren..und es waren sogar schoneinmal ein paar steinzeitliche Schaber dabei..es ist ein hochwassersicher gelegener historischer Wohnplatz mit langer Geschichte...
Das Alte Forstamt im Teutoburger Wald liegt nach Süden orientiert vor dem Wald mit Aussicht auf Wiesen und Wälder. Das denkmalgeschützte"Alte Forstamt im Teutoburger Wald" besteht aus mehreren Gebäuden die im Viereck um den zentralen Platz, den Hofgarten, erbaut wurden. Dadurch ist die Anlage geschützt vor Wind und Wetter.
Die Anlage diente den Forstmeistern und Förstern mehr als 175 Jahre als Dienstwohnung und Dienstsitz des Forstamtes bzw. Oberförsterei. Zur Geschichte des Hauses finden Sie viele interessante Informationen in der Rubrik "Geschichte" weiter unten auf dieser Seite.
Ferienwohnungen:
Unsere Ferienwohnungen "Hofgarten" mit einer Grösse von 85 qm2und "Wald-Blick" mit 65 qm2 wurden früher als Försterwohnungen genutzt, liegen auf dem Grundstück des Alten Forstamtes im 1 Stock und sind sehr gut geeignet für Familien mit Kind und Hund (selbstverständlich ist uns Ihr Hund herzlich willkommen*) sowie für naturverbundene Menschen die sich für das Landleben interessieren. Wir nehmen Sie gern mit - zeigen den Tagesablauf bei der Fütterung und Pflege unserer Tiere. Das ist besonders für Kinder ein wirklich schönes Erlebnis..wir haben besonders zahme  Schafe und Hühner und das Gefühl, ein  Schaf oder Huhn anzufassen ist etwas Besonderes..
Es gehört für Kinder zu den Highlights des Aufenthaltes ein kleines Lamm zu streicheln und ihm die Flasche Milch zu geben (unter Aufsicht versteht sich).
Hier kann man die Natur noch hautnah erleben..das Rauschen der Bäume hören, die Schwalben und Spatzen auf dem Hof zwitschern hören, die Waldmaus dabei beobachten, wie Sie Nahrung in Ihren Bau schafft und die kleinen Lämmer auf der nahen Weide meckern hören. Wir halten Schafe und Lämmer, Hühner, Tauben, Hund und Katzen und so können die Kinder unsere zahmen und menschenbezogenen Tiere kennenlernen.
"Hilfe beim Füttern "natürlich unter Aufsicht" oder beim Fläschchengeben ist immer willkommen.
Die Bauernhoftiere - Schafe und Hühner sind sogar besonders zahm denn einige Tiere sind mit Hand aufgezogen. Diese Tiere geniessen den Kontakt mit dem Menschen ganz besonders und für Kinder ist es eine Freude diese Tiere zu streicheln.
Die Ferienwohnungen "Hofgarten" und "Wald-Blick" befinden sich in einem Nebengebäude des Alten Forstamtes im Teutoburger Wald. Die Wohnungen bieten den Gästen viel Ruhe und Privatsphäre in romantischer Lage.
Aus den Fenstern der grösseren Wohnung Hofgarten (85qm2) geniesst man einen herrlichen Blick auf den nahen Wald und auf den Hofgarten.
Die Wohnung Wald-Blick (65qm2) bietet eine wunderbare Aussicht auf den Wald und die nahen Wiesen sowie auf Teile des Hofgartens. Der Gebäudeteil, in welchem sich die Ferienwohnungen befinden wurde um 1901 von einem preussischen Architekten gebaut und über viele Jahre von Mitarbeitern (Förstern und Waldarbeitern) bewohnt. Noch heute spürt man die Geschichte des Hauses.
Hier noch ein paar Infos zu den Ferienwohnungen:
Die Wohnung Hofgarten hat in der Küche eine Bruchsteinwand die wunderschöne Strukturen aufweist, dadurch erhält die Wohnküche eine sehr romantische und einzigartige Athmosphäre. In der Wohnung Wald-Blick hat man aus der Küche einem wunderschönen Blick auf den Hofgarten und die Tiere. Am Fenster befindet sich zusätzlich eine gemütliche Sitzecke für die relaxte Lesestunde und es gibt einen weiteren schönen Rückzugsort - einen Sitzplatz direkt vor den Fenstern zum Wald.
Die Ferienwohnungen liegen nebeneinander im ersten Stock und haben separate Eingänge. So kann man die Wohnungen auch für grössere Gruppen parallel buchen. *Für unsere Gäste wurde an alles gedacht..es gibt eine gute Ausstattung jeweils einen modernen Elektroherd mit Backofen,  Kühlschrank, Mikrowelle, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Eierkocher, Geschirr..Kaffeegeschirr, Essgeschirr, Bestecke, hochwertige Küchenmesser, .. die Einrichtung der Wohnungen ist geschmackvoll.
Ausserdem haben beide Wohnungen ein frisch renoviertes Bad (in der Fewo Hofgarten gibt es ein Dusche und Badewanne sowie WC) die kleinere Fewo Waldblick - verfügt über ein Duschbad, WC und eine Sauna).
Infos für die Gäste:
Für unsere Gäste liegen stets aktuelle Wanderkarten, Reiseführer, Bildbände und viele Infoflyer sowie Broschüren über die Region bereit. In beiden Wohnungen gibt es viel gute Lektüre, Gesellschaftsspiele, Kinderspielzeug.
Draussen kann man gemütlich sitzen - für das ausgedehnte Frühstück gibt es schöne Plätze im Hof oder im Garten. Für jede Fewo gibt es selbstverständlich genügend Parkplätze auf dem eigenen Grundstückn und keiner muss auf der Strasse parken.
Im Hofgarten und Garten gibt es Bereiche, die für unsere Gäste reserviert sind. Der grosse Freisitz ist mit einem Gas-Grill ausgestattet und so kann man auch bei weniger schönem Wetter grillen und gemütlich draussen sitzen. Auf dem grossen Grundstück findet jeder seinen persönlichen Wohlfühlort.
Gastfreundschaft:
Wir sind für Sie da. Gern zeigen wir Ihnen unseren Garten, das Grundstück und bieten etwas mehr als andere - wir freuen uns über Gäste und wir hoffen, dass man das spürt. Wir haben Zeit für Sie und beantworten gern Ihre Fragen. Denn "Gastfreundschaft hat auf dem Alten Forstamt" schon eine sehr lange Tradition - früher verbrachten die "Jagd"- Gäste der Oberforstmeister und Forstmeister Ihren Sommer(Sommerfrische) oder den Jagdurlaub im Alten Forstamt (hier ist ein tolles Hirsch und Rehrevier und es gibt auch einige Mufflons in der Gegend) und heute können nicht nur Jagdgäste unsere liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen mieten und erleben, wie es sich in historischen Räumen lebt. Die Gäste können noch heute (genau wie zu Zeiten der Oberförster und Forstmeister) die herrliche Umgebung, die Alten Bäume, das Landleben und den grossen Garten geniessen..
Geschichte
Das Alte Forstamt, früher im Dorf "Oberförsterei" genannt - diente allein in den letzten 175 Jahren 13 Forstmeistern/Oberforstmeistern und Ihren Familien als Wohnhaus, Dienstsitz und Dienstgehöft, vorher war es eine bischöfliche Domäne. Die Anlage besteht aus Fachwerkhäusern und Wohn- und Wirtschafts- bzw. Stallgebäuden, die sich um einen Innenhof versammeln. Dieser Innenhof der "Hofgarten" stellt den Mittelpunkt des Lebens auf dem Alten Forstamt im Teutoburger Wald dar. Die gepflasteren Wege verlaufen über den Hofgarten und treffen in der Mitte an einem alten Walnussbaum zusammen. Es gibt gepflasterte Pfade zum Holzschuppen, zum Büro, zum (Schaf-und Hühner-)Stall, ein Pfad führt in den Garten, ein weiterer direkt in den Wald.Die Schafe haben Ihren Stall auf dem Hof, wenn die obere Türklappe geöffnet ist, schauen die Schafe raus - so erlebt man als Gast auch die Mutterschafe und Ihre Lämmer, die Hühner, die Tauben und die Katzen die sich auch gern dort aufhalten und dann neugierig der Stalltür lugen. Ein Leben mit und in der Natur. Im Sommer kann man zum Beispiel unter einem der alten Bäume auf dem Grundstück oder am Brunnen auf dem Hof herrlich unter freiem Himmel frühstücken, kaffeetrinken oder einfach gemütlich ein schönes Buch lesen. Hier kann man den Blick entspannt in den Wald schweifen lassen und die Tiere beobachten und dem Gesang der Vögel aus dem Wald lauschen.
Ideal für Kinder
Kinder finden viel Platz zum Spielen auf dem eingefriedeten Hof und Sie erleben die Hühner, Tauben, Katzen und Hunde, die immer mal wieder auf dem Hof vorbeischauen. Besonders unsere Katzen und Hund/e freuen sich immer sehr über Streicheleinheiten und sind nie weit entfernt, wenn gespielt oder getobt wird.
Unsere Hühner (Westfälische Totleger* eine typische alte Haustierasse aus der Region) laufen frei herum, die Gänse und Enten haben ihren Auslauf direkt hinter dem Zaun, die Schafweide beginnt direkt am Gartenzaun. Wer mag, kann die Tiere (im Frühjahr haben wir immer Lämmer) beobachten und beim Füttern der Schafherde zusehen und helfen. Mit ein bisschen Glück, können Sie je nach Jahreszeit sogar erleben, wie ein Lamm, oder Kalb (in der Kuhherde des Nachbarn) zur Welt kommt. Für unsere Gäste halten wir je nach Verfügbarkeit Leihfahrräder (auch Kinderräder) bereit so dass man auch Radtouren in die Umgebung unternehmen kann.
Der angrenzende Bauerngarten, der klar in Sichtachsen gegliedert ist, lädt dazu ein im ruhigen Ambiente bei einem guten Buch Abstand vom hektischen Alltag zu finden. Ein herrlich romantischer Platz auch um den vielen zarten Vogelstimmen aus dem nahen Wald zu lauschen. Und an ganz ruhigen Tagen hört man sogar die Glocken vom Kirchturm des nahen Dorfes oder das Plätschern des Baches und natürlich die allgegenwärtigen, neugierigen Spatzen und Schwalben die leise vor sich hinzwitschern oder tschilpen. Der bunteTaubenschwarm dreht seine Runden über dem Haus und es ist ein romantischer Anblick diese Szene zu beobachten.
Geschichte und Archölogische Funde
Von seiner Gründung um das Jahr 1830, bis zur Auflösung 1972 waren insgesamt 13 Oberförster, Forstmeister und Oberforstmeister hier im Haus beheimatet. Aber besiedelt ist dieser Wohnplatz im schönen Durbeketal schon viel länger. Um das Jahr 1100 gibt es erste urkundliche Belege, auf ein untergegangenes Dorf namens "Sellinghusen" an diesem Platz. Auch einige Funde von Feuersteinabschlägen und Feuersteinwerkzeugen belegen eine Besiedlung bis in die mittlere Steinzeit.
Diverse Funde die teilweise auch aus der Zeit der Forstmeister stammen lassen uns vieles über das Leben auf dem Forstamt erfahren in den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel Scherben von Tellern, Tassen und Töpfen, Reste von Pfeifen und Bruchstücke von Kinderspielzeug, Haarnadeln, Parfümfläschchen oder Zierperlen von der Kleidung der Forstmeistersfrauen) und viele weitere Teile von Geschirr oder Tontöpfen gefunden und diese lassen das Leben der Förster und Forstmeister und Ihrer Familien wieder lebendig werden. Die Funde werden im Moment katalogisiert und fotografiert und demnächst auf dieser Seite erscheinen.
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